PRESSEMITTEILUNG

Dortmund, 05.09.2024

24h-Schwimmevent im Freibad Wellinghofen trotzt der Gewitterfront

Beliebter Freizeitwettkampf kommt beim Publikum gut an

Die Verantwortlichen der DJK Ewaldi und der Sportwelt Dortmund blicken zufrieden auf das diesjährige 24h-Schwimmen im Freibad Wellinghofen zurück. Dank Unterstützung durch die DLRG und die Freiwillige Feuerwehr Berghofen konnte der Wettbewerb in einem sicheren Rahmen durchgeführt werden. Neue Rekorde gab es allerdings nicht zu vermelden, da die aufziehende Gewitterfront am Abend für eine mehr als zweistündige Unterbrechung sorgte. Nach Evakuierung des Beckens und der Zeltwiese reisten einige Teilnehmer ab, während hartgesottene Schwimmer den sicheren Unterschlupf in den Gebäuden suchten.

Begehrter Nachtpokal

Pünktlich zur Wertung des Nachtpokals konnte das 24h-Schwimmen aber wieder angepfiffen werden. In der Zeit zwischen 0:00 und 06:00 Uhr waren die Bahnen gut frequentiert und am Ende durfte Guiseppe Centanni den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen. Mit 7.100 zurückgelegten Metern setzte er sich gegen Kevin Kiekenbusch (5.000m) und Luis Gallardo (4.300m) durch, die sich ebenfalls über einen kleinen Pokal freuen durften. Wie schon im vergangenen Jahr erhielten Nico Paschke und Albrecht Nembach die Auszeichnungen als jüngster und ältester Starter. In der Altersklasse der 80-89-Jährigen machte Heinrich Wühr am Ende das Rennen und konnte sich mit 5.100 geschwommenen Metern die Goldmedaille sichern. Besonders gut vertreten waren die Jahrgänge der Altersklassen 8-12 und 13-19, in denen auch die meisten Bahnen zurückgelegt wurden.

Auszubildender der Sportwelt holt Gesamtsieg

In letzterer entschied Leon Groen das Rennen für sich und gewann mit 22.000 zurückgelegten Metern vor Muhammad Ait Khouya (15.300m) und Jaron Loibl (15.200m). Mit seiner Leistung holte der Auszubildende der Sportwelt Dortmund zum Schluss auch den Sieg in der Gesamtwertung, gefolgt von Guiseppe Centanni (18.400m) und Lech Kuffel (18.200m). Bei den Damen holte Christina Drapala mit 15.000m die Goldmedaille, während sich Julia Treder (11.500m) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Annika Groen (11.100) lieferte. Erfreulich war zudem die hohe Zahl der Teamteilnahmen. Bereits im Vorfeld hatten sich 14 Gruppen gemeldet, die gemeinsam ins Titelrennen gingen. Angesichts unterschiedlicher Mannschaftsstärken wurde hierbei die durchschnittlich zurückgelegte Schwimmstrecke errechnet.

Spannender Teamwettbewerb

Mit 13.600m im Schnitt siegte das Team Wellenbrecher, vor Team Ait Khouya (9.125m) und VorsichtLinks (8.760m). Mit den zu später Stunde nachgereisten Teammitgliedern schaffte es das Team Treibholz, für das Annika und Leon Groen antraten, noch auf den fünften Rang. Zwar fehlten in diesem Jahr die deutschlandweit aktiven Leistungsschwimmer, die 30km und mehr schwimmen, aber dennoch kann die dritte Auflage des 24h-Schwimmens in Dortmund als voller Erfolg gewertet werden. Als familienfreundlicher Freizeitwettbewerb mit Übernachtungsmöglichkeit sorgte das Event für durchweg gute Stimmung. Insgesamt legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Strecke von rund 500 km zurück, was auf der Landkarte, von Dortmund aus, bis an die deutsch-dänische Grenze reichen würde.

Leon Groen darf sich über den Gesamtsieg beim 24h-Schwimmen in Dortmund freuen.

V.i.S.d.P.: Markus Fittinghoff